CalendarSync - CalDAV und mehr

Effizienz

CalendarSync - CalDAV und mehr icon

Screenshots

CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot
CalendarSync - CalDAV und mehr screenshot

Details

Bewertung
4,4
Version
14.00
Entwickler
Calendar/Task/Contact Sync Mobile

Wer Termine auf mehreren Geräten oder in unterschiedlichen Kalenderdiensten pflegt, kennt das eigentliche Problem: Nicht das Eintragen ist schwierig, sondern der zuverlässige Abgleich. CalendarSync - CalDAV und mehr setzt genau dort an. Ich habe die App als Werkzeug für den Kalenderabgleich betrachtet und finde ihren Ansatz besonders interessant, weil sie nicht nur auf einen einzelnen Dienst festgelegt ist. Stattdessen verbindet sie verschiedene Wege, über die Kalenderdaten bereitgestellt werden können.

Die Anwendung gehört in den Bereich Effizienz und wird von Calendar/Task/Contact Sync Mobile entwickelt. Im Alltag wirkt sie weniger wie ein klassischer Kalender mit eigener Terminplanung und mehr wie eine technische Brücke zwischen Kalendern. Das ist ein wichtiger Unterschied: Wer eine hübsche Oberfläche zum Organisieren von Aufgaben, Erinnerungen und Terminen sucht, sollte seine Erwartungen nicht mit denen an diese App verwechseln.

Der aktuelle Stand ist Version 14.00. Die Anwendung läuft laut Angabe bereits ab Android 2.2 und ist für alle Altersgruppen freigegeben. Im Store wird sie mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,4 bei 459 Bewertungen geführt; außerdem kommt sie auf über 10.000 Installationen. Diese Zahlen machen sie nicht zu einem Massenprodukt, zeigen aber, dass das Konzept eine klar erkennbare Zielgruppe erreicht.

Für wen der Kalenderabgleich wirklich nützlich ist

Der Kern der App liegt im Synchronisieren von Terminen über CalDAV, FTP, HTTP, WebDAV, .ics-Dateien und WebCal-Feeds. Das klingt zunächst technisch, ist aber im Alltag durchaus praktisch. CalDAV ist beispielsweise bei vielen selbst verwalteten oder datenschutzorientierten Kalenderlösungen üblich. WebCal-Feeds werden häufig genutzt, um abonnierte Kalender einzubinden, etwa für Vereinspläne, Stundenpläne oder öffentliche Veranstaltungstermine. Auch ein Kalender, der als .ics-Datei vorliegt, kann in bestimmten Arbeitsabläufen eine Rolle spielen.

Ich sehe den größten Nutzen deshalb bei Menschen, die nicht ausschließlich im Standardkalender ihres Smartphones leben. Wer mehrere Kalenderquellen zusammenbringen muss, erhält mit diesem Ansatz mehr Spielraum als mit einer App, die nur einen großen Cloud-Anbieter unterstützt. Besonders interessant ist das für Nutzer, die ihren Kalender bei einem eigenen Server, einem Hosting-Anbieter oder einer Lösung mit WebDAV-Anbindung führen.

Ein realistisches Beispiel: Ich trage private Termine auf dem Smartphone ein, beziehe den Belegungsplan eines Vereins als WebCal und möchte zusätzlich einen Kalender vom eigenen Server verwenden. Ohne eine passende Synchronisationslösung müsste ich diese Quellen getrennt öffnen oder auf unterschiedliche Anwendungen verteilen. CalendarSync kann in so einem Szenario als Verbindungsschicht dienen, sodass die Termine dort auftauchen, wo ich sie auf dem Gerät weiterverwenden möchte.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass jeder Kalenderdienst gleich gut passt. Die technische Bezeichnung einer Verbindung allein garantiert noch keinen reibungslosen Ablauf. Entscheidend ist, wie der jeweilige Server mit Kalenderdaten umgeht und welche Zugriffsart er verlangt. Wer seine Zugangsdaten oder Servereinstellungen nicht selbst einordnen kann, wird vermutlich etwas mehr Zeit für die Einrichtung einplanen müssen.

Mehr als nur ein einfacher Import

Der Unterschied zu einem gewöhnlichen Importwerkzeug liegt im Gedanken des Abgleichs. Eine einmal heruntergeladene .ics-Datei ist statisch, während ein synchronisierter Kalender Veränderungen berücksichtigen kann. Genau hier liegt der praktische Wert: Ein Termin muss nicht jedes Mal manuell neu übertragen werden, wenn sich die Quelle ändert.

Für abonnierte Kalender ist das besonders sinnvoll. Ein Ferienkalender, ein Spielplan oder ein Dienstplan kann sich verändern, ohne dass ich jede einzelne Änderung selbst eintragen möchte. Bei solchen Inhalten ist es meist wichtiger, zuverlässig aktuelle Informationen zu sehen, als sie direkt auf dem Smartphone zu bearbeiten. CalendarSync passt zu diesem Arbeitsstil, weil die Verbindung zu unterschiedlichen Quellen im Mittelpunkt steht.

Ein weniger offensichtlicher Vorteil ist die Möglichkeit, verschiedene technische Umgebungen miteinander zu verbinden. Viele Standardkalender sind bequem, aber sie setzen voraus, dass alle Daten beim selben Anbieter liegen. Diese App ist dort stärker, wo die Kalenderlandschaft gemischt ist. Das kann ein Vorteil für Familien mit unterschiedlichen Konten sein, für kleine Teams mit einer eigenen Serverlösung oder für Personen, die bewusst nicht alles in einer zentralen Plattform speichern möchten.

Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass dadurch automatisch eine vollständige Kalenderverwaltung entsteht. Die App ersetzt nicht zwingend die Kalenderoberfläche, in der ich Termine lese, bearbeite und mit Erinnerungen versehe. Ihr Wert liegt eher darin, Daten an den richtigen Ort zu bringen. Wer diesen Unterschied versteht, kann sie gezielt einsetzen; wer eine All-in-one-Kalender-App sucht, könnte sie zunächst als umständlich empfinden.

Einrichtung und täglicher Umgang

Bei einer Synchronisations-App ist die erste Einrichtung wichtiger als bei einem einfachen Notizprogramm. Ich würde vor dem Kauf klären, aus welcher Quelle der Kalender kommt: CalDAV, WebDAV, ein WebCal-Feed, eine .ics-Datei oder ein Zugriff über HTTP beziehungsweise FTP. Diese Information entscheidet darüber, ob der gewählte Weg überhaupt zum eigenen Kalender passt.

Ein sinnvoller Ablauf besteht darin, zunächst nur eine Kalenderquelle einzurichten und das Ergebnis zu prüfen. Ich würde kontrollieren, ob bestehende Termine korrekt erscheinen, ob Zeitzonen plausibel dargestellt werden und ob Änderungen in beide Richtungen oder nur von der Quelle zum Gerät laufen. Gerade bei abonnierbaren Feeds ist die Richtung des Abgleichs entscheidend: Ein öffentlicher oder schreibgeschützter Kalender ist nicht dasselbe wie ein persönlicher Kalender, den ich bearbeiten möchte.

Diese schrittweise Vorgehensweise ist einer der wichtigsten praktischen Tipps. Wer sofort mehrere Quellen einrichtet, weiß bei einem doppelten Termin oder einer fehlenden Änderung nur schwer, welche Verbindung dafür verantwortlich ist. Mit einer einzelnen Testquelle lässt sich deutlich leichter erkennen, ob das Problem bei der App, beim Server oder bei den Einstellungen liegt.

Ein zweiter nützlicher Gedanke betrifft die Trennung von Kalendern. Ich würde private, berufliche und abonnierte Inhalte möglichst nicht unübersichtlich in einen einzigen Kalender werfen. Wenn die jeweilige Quelle getrennt erkennbar bleibt, lassen sich Fehler leichter nachvollziehen und einzelne Abgleiche gezielter prüfen. Das ist zwar keine spektakuläre Funktion, verbessert aber die Alltagstauglichkeit erheblich.

Auch bei selten genutzten Kalendern kann ein manueller Kontrollblick sinnvoll sein. Ein Kalender, der nur gelegentlich aktualisiert wird, fällt im täglichen Gebrauch kaum auf, bis ein wichtiger Termin fehlt. Ich würde deshalb nach der Einrichtung einmal eine bekannte Änderung oder einen neuen Testtermin verwenden und anschließend prüfen, ob die Synchronisation wie erwartet arbeitet.

Wo die App gegenüber üblichen Alternativen punktet

Die üblichen Alternativen sind oft der vorinstallierte Kalender, eine große Kalenderplattform oder eine einzelne Anbieter-App. Diese Lösungen sind für viele Nutzer angenehmer, weil sie Einrichtung, Darstellung und Synchronisation in einem Paket anbieten. Wer nur ein Konto verwendet und keine ungewöhnlichen Quellen benötigt, fährt damit wahrscheinlich einfacher.

CalendarSync ist dagegen dort interessant, wo die Quelle nicht in dieses einfache Muster passt. Die Unterstützung mehrerer Übertragungswege macht sie flexibler als einen Kalender, der nur mit seinem eigenen Konto arbeitet. Besonders der Mix aus CalDAV, WebDAV, WebCal und .ics ist für Nutzer relevant, die Kalenderdaten aus unterschiedlichen Systemen zusammenführen möchten.

Der Preis von 8,99 € ist dabei ein wichtiger Teil der Entscheidung. Es handelt sich nicht um eine kostenlose Anwendung, sondern um einen kostenpflichtigen Kauf. Deshalb sollte ich nicht nur fragen, ob die App grundsätzlich funktioniert, sondern ob sie mir ein konkretes Problem löst, das die vorhandenen kostenlosen Kalender nicht lösen. Für eine einzige, unkomplizierte Kalenderquelle wäre der Kauf für mich schwerer zu rechtfertigen. Bei mehreren Quellen oder einem speziellen Serverzugang kann der Betrag dagegen vernünftig sein, weil die App ein sehr bestimmtes Hindernis beseitigt.

Ich würde den Wert also nicht an der Zahl der sichtbaren Funktionen messen. Eine einfache Oberfläche kann bei einer Synchronisations-App völlig ausreichend sein, wenn sie zuverlässig die richtige Verbindung herstellt. Umgekehrt wäre eine lange Funktionsliste wenig wert, wenn die eigene Kalenderquelle nicht passend eingebunden werden kann. Der entscheidende Wert liegt hier in der Kompatibilität mit dem eigenen Kalender-Setup.

Die wichtigsten Abwägungen vor dem Kauf

Die größte Hürde ist die technische Nähe zum Thema Server und Datenformate. Begriffe wie CalDAV und WebDAV sind für erfahrene Nutzer verständlich, können aber für Einsteiger abschreckend wirken. Wer bisher nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort in einer Kalender-App eingegeben hat, wird sich möglicherweise stärker mit Serveradressen, Kalenderpfaden und Zugriffsarten beschäftigen müssen.

Ein weiterer Trade-off ist die Trennung zwischen Synchronisation und Kalenderbedienung. Falls ich eine besonders komfortable Terminansicht, ausgefeilte Erinnerungen oder eine umfangreiche Aufgabenverwaltung erwarte, brauche ich wahrscheinlich zusätzlich eine passende Kalender-App. CalendarSync kann die Daten bereitstellen, aber die tägliche Darstellung und Bearbeitung hängt weiterhin davon ab, welche Kalenderumgebung ich auf dem Gerät nutze.

Auch die unterschiedlichen Quellen bringen eigene Grenzen mit. Eine .ics-Datei ist nicht automatisch ein vollwertiger, bidirektionaler Kalender. Ein WebCal-Feed kann sich eher zum Abonnieren als zum Bearbeiten eignen. FTP, HTTP und WebDAV unterscheiden sich zudem in ihrer technischen Rolle. Ich würde daher nicht davon ausgehen, dass jede Quelle dieselben Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. Das ist keine Schwäche, die man allein der App anlasten kann, aber es beeinflusst die Nutzererfahrung deutlich.

Beim Datenschutz würde ich ebenfalls bewusst vorgehen. Wer einen Kalender über einen eigenen Server abgleicht, sollte wissen, welche Zugangsdaten verwendet werden und wo dieser Server betrieben wird. Die App kann eine Verbindung ermöglichen, nimmt mir aber nicht die Verantwortung für die gewählte Kalenderquelle ab. Für sensible berufliche oder private Termine ist es sinnvoll, die Serverumgebung und die Zugriffsdaten vor der Einrichtung zu prüfen.

Die lange Unterstützung älterer Android-Versionen kann für ältere Geräte interessant sein, sagt aber allein nichts über die Bedienung auf einem modernen Smartphone aus. Ich würde deshalb nicht nur auf die Mindestanforderung schauen, sondern vor allem darauf, ob mein konkreter Anwendungsfall zu den unterstützten Kalenderwegen passt. Das ist bei dieser App wichtiger als eine möglichst neue Gerätegeneration.

Konkrete Einsatzszenarien, in denen sich der Kauf lohnt

Ein gutes Szenario ist ein eigener Kalender auf einem Server, der CalDAV oder WebDAV verwendet. Wer seine Termine nicht ausschließlich über einen großen Plattformanbieter verwalten möchte, kann mit einer spezialisierten Synchronisations-App die Verbindung zum Android-Gerät herstellen. Der Vorteil besteht darin, dass die Kalenderdaten in die vertraute Geräteumgebung gelangen, statt jedes Mal über eine separate Webseite aufgerufen werden zu müssen.

Ein zweites Szenario betrifft Familien oder Wohngemeinschaften mit mehreren Kalenderquellen. Der private Kalender kann aus einem Dienst stammen, der gemeinsame Putzplan oder der Belegungsplan aus einer anderen Quelle. Wenn diese Kalender über unterschiedliche Standards verfügbar sind, ist eine flexible Verbindungs-App sinnvoller als mehrere voneinander getrennte Kalenderprogramme.

Auch für Vereine und kleine Organisationen kann der Ansatz passen. Ein Trainingsplan oder Veranstaltungskalender wird häufig als abonnierbarer Feed verteilt, während persönliche Termine in einem anderen Kalender liegen. Ich würde hier besonders darauf achten, ob es sich um einen reinen Lesekalender handelt. Für das Anzeigen gemeinsamer Termine ist das praktisch; für die Bearbeitung durch mehrere Personen braucht es eine Quelle, die Änderungen tatsächlich zulässt.

Ein drittes, oft übersehenes Szenario ist der Wechsel zwischen Systemen. Wenn Kalenderdaten aus einer älteren oder weniger verbreiteten Lösung weiterverwendet werden sollen, können standardisierte Formate wie .ics eine Brücke bilden. Das ist nicht unbedingt der bequemste Weg für jeden Tag, kann aber bei einer Umstellung oder beim Zusammenführen alter Kalender hilfreich sein.

Weniger passend ist die App für Personen, die einfach nur einen Kalender mit minimaler Einrichtung möchten. Wenn alle Termine bereits in einem einzigen Konto liegen und die Standard-App zuverlässig synchronisiert, bringt eine zusätzliche Ebene vermutlich mehr Komplexität als Nutzen. Auch Nutzer, die hauptsächlich Aufgabenlisten und Erinnerungen verwalten, sollten eher nach einer dafür optimierten Anwendung suchen.

Was ich vor der ersten Synchronisation prüfen würde

Ich würde zuerst die genaue Quelle und ihre Berechtigungen notieren. Bei einem persönlichen CalDAV-Konto ist die Frage wichtig, ob ich Termine nur lesen oder auch verändern möchte. Bei einem WebCal-Feed würde ich eher mit einer Anzeige abonnierter Termine rechnen. Bei einer .ics-Datei würde ich prüfen, ob sie regelmäßig aktualisiert wird oder nur als einmaliger Export gedacht ist.

Danach würde ich einen Kalender mit wenigen, unkritischen Terminen testen. So lässt sich feststellen, ob Titel, Zeiten und wiederkehrende Termine korrekt ankommen. Gerade bei wiederkehrenden Ereignissen ist ein Test sinnvoller als die Annahme, dass jede Quelle alle Details identisch verarbeitet.

Ich würde außerdem vermeiden, denselben Kalender über mehrere Wege gleichzeitig einzubinden. Wenn derselbe Inhalt einmal über CalDAV und zusätzlich über einen WebCal-Feed erscheint, können doppelte Termine entstehen. Diese Art von Fehler sieht zunächst wie ein Problem der Synchronisation aus, ist aber oft eine Folge doppelter Quellen. Eine klare Zuordnung pro Kalender spart später viel Sucharbeit.

Für die tägliche Nutzung ist schließlich wichtig, die Kalenderansicht auf dem Smartphone sinnvoll zu organisieren. Wenn die Synchronisation funktioniert, aber alle Quellen mit ähnlichen Namen erscheinen, wird die Übersicht trotzdem unpraktisch. Aussagekräftige Kalendernamen und eine getrennte Darstellung nach Quelle helfen dabei, die Stärke der App tatsächlich nutzbar zu machen.

Mein Urteil zum Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit 8,99 € ist CalendarSync kein spontaner Kauf für jeden Android-Nutzer. Der Preis wirkt für mich dann angemessen, wenn die App eine Verbindung ermöglicht, die mit der normalen Kalenderausstattung nicht erreichbar ist. Bei einem einzigen Standardkonto würde ich den Kauf eher überspringen. Bei mehreren Quellen, einem eigenen Server oder einem speziellen WebDAV- beziehungsweise CalDAV-Workflow kann die Investition dagegen deutlich sinnvoller sein als der ständige Wechsel zwischen Webseiten und Einzel-Apps.

Der Nutzen ist also nicht breit, sondern tief. Diese App versucht nicht, allen Menschen den schönsten Kalender zu bieten. Sie richtet sich an diejenigen, deren Kalenderdaten an verschiedenen Stellen liegen und die eine technische Verbindung benötigen. Genau diese Spezialisierung ist ihre Stärke, aber auch der Grund, warum sie für viele Nutzer überdimensioniert wirken kann.

Die vorhandene Bewertung von 4,4 und die mehr als 10.000 Installationen passen zu diesem Eindruck: Es gibt eine erkennbare Nutzergruppe, die den Ansatz schätzt, aber es handelt sich nicht um ein Werkzeug, das automatisch jedem Smartphone-Besitzer einen Vorteil bringt. Ich würde die Entscheidung deshalb vom eigenen Setup abhängig machen und nicht von der allgemeinen Bekanntheit der App.

Meine Empfehlung fällt letztlich geteilt, aber klar aus. Wenn du Kalender über CalDAV, WebDAV, WebCal, .ics oder ähnliche Quellen zusammenführen musst, ist CalendarSync einen Blick wert und der kostenpflichtige Kauf kann sich lohnen. Richte zunächst eine einzelne Quelle ein, prüfe die Richtung des Abgleichs und vermeide doppelte Einbindungen desselben Kalenders. Wenn du dagegen nur einen unkomplizierten Kalender für ein einziges Konto suchst, bist du mit der üblichen kostenlosen oder bereits installierten Lösung wahrscheinlich besser bedient.

Für mich ist das eine spezialisierte Effizienz-App mit einem nachvollziehbaren Zweck: Sie löst kein allgemeines Kalenderproblem, sondern ein konkretes Verbindungsproblem. Genau deshalb würde ich sie einem Freund empfehlen, der an unterschiedlichen Kalenderstandards festhängt, nicht aber jemandem, der lediglich eine angenehmere Terminansicht sucht.

Facebook Pros and Cons

Vorteile

  • Synchronisiert Kalender zuverlässig über CalDAV mit vielen Anbietern.
  • Unterstützt mehrere Konten und ermöglicht eine klare Trennung der Kalender.
  • Funktioniert auch mit selbst gehosteten Servern und erhöht die Datenkontrolle.
  • Flexible Synchronisationsintervalle schonen Akku und mobile Daten.
  • Bietet detaillierte Einstellungen für Kalender
  • Kontakte und Aufgaben.

Nachteile

  • Die Einrichtung kann für technisch unerfahrene Nutzer zunächst kompliziert wirken.
  • Einige Funktionen sind möglicherweise nur in der kostenpflichtigen Version verfügbar.
  • Bei großen Kalenderbeständen kann die erste Synchronisation länger dauern.
  • Die Benutzeroberfläche wirkt im Vergleich zu modernen Kalender-Apps etwas nüchtern.
  • Probleme beim Server-Login sind ohne genaue Zugangsdaten schwer zu diagnostizieren.

Herunterladen

Bei Google Play herunterladen Im App Store herunterladen

Diese Website bietet unabhängige, informative Inhalte über Drittanbieter-Apps und ist nicht an deren Entwicklung oder Vertrieb beteiligt. Alle App-Namen, Logos und Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Entwickler-Kontaktdetails, Websites und Datenschutzrichtlinien, die auf jeder App-Seite angezeigt werden, dienen nur zur Referenz. Bei Fragen zu Apps oder Daten kontaktieren Sie bitte den offiziellen Entwickler unter [email protected], besuchen Sie http://ntbab.dyndns.org/apache2-default/seite/index.html oder lesen Sie http://ntbab.dyndns.org/apache2-default/seite/privacy.html.

Frequently Asked Questions

Was ist CalendarSync – CalDAV und mehr und wofür kann ich die App verwenden?

CalendarSync – CalDAV und mehr ist eine Android-App zur Synchronisierung von Kalendern und Kontakten mit verschiedenen Online-Diensten über Protokolle wie CalDAV und CardDAV. Sie kann beispielsweise lokale Kalenderdaten mit einem selbst gehosteten Server, Nextcloud, ownCloud oder anderen kompatiblen Anbietern abgleichen. Dadurch bleiben Termine und Kontakte auf mehreren Geräten aktuell, ohne ausschließlich auf einen bestimmten Cloud-Anbieter angewiesen zu sein.

Welche Kalender- und Kontodienste werden von CalendarSync unterstützt?

Die App richtet sich vor allem an Nutzer, die CalDAV- oder CardDAV-kompatible Dienste verwenden. Dazu gehören unter anderem viele Nextcloud- und ownCloud-Installationen, selbst betriebene Server sowie verschiedene Anbieter mit standardkonformer Schnittstelle. Vor dem Download sollten Sie prüfen, ob Ihr Dienst tatsächlich CalDAV oder CardDAV unterstützt und welche Serveradresse erforderlich ist. Nicht jeder beliebige Kalenderdienst funktioniert automatisch mit der Anwendung.

Ist CalendarSync einfach einzurichten oder sind technische Kenntnisse erforderlich?

Die grundlegende Einrichtung ist überschaubar: Normalerweise wählen Sie den Kontotyp, tragen Serveradresse und Zugangsdaten ein und bestimmen anschließend, welche Kalender oder Adressbücher synchronisiert werden sollen. Bei manchen Anbietern ist zusätzlich eine spezielle App-Passwort- oder HTTPS-Konfiguration nötig. Wer einen eigenen Server betreibt, sollte sich mit Benutzerrechten, Serverpfaden und Zertifikaten auskennen, da eine falsche Einstellung zu Synchronisationsfehlern führen kann.

Wie sicher sind meine Daten bei der Synchronisierung mit CalendarSync?

Die Sicherheit hängt sowohl von der App-Konfiguration als auch vom verwendeten Server ab. Für die Übertragung sollte nach Möglichkeit eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung genutzt werden. Außerdem empfiehlt es sich, statt des normalen Kontopassworts ein separates App-Passwort zu verwenden, sofern der Anbieter dies unterstützt. Da Kalender und Kontakte persönliche Informationen enthalten, sollten Sie nur vertrauenswürdige Server verwenden und die Zugriffsrechte der App regelmäßig kontrollieren.

Was sollte ich vor dem Download und der ersten Synchronisierung beachten?

Vor der Installation sollten Sie eine Sicherung Ihrer lokalen Kalender und Kontakte anlegen, besonders wenn bereits mehrere Geräte oder Dienste beteiligt sind. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Anbieter kompatibel ist, und notieren Sie die korrekte Serveradresse sowie Ihre Zugangsdaten. Nach der Einrichtung empfiehlt es sich, zunächst einen Testkalender zu synchronisieren. Bei doppelten Terminen, fehlenden Einträgen oder Konflikten sollten Sie die Synchronisierung pausieren und die Einstellungen überprüfen.

Verwandt